Gustav Gurschner, “Mohnleuchter”, ca. 1898
markiert mit “Gurschner” und “G 111”
Lit.: Vereinigung Bildender Künstler Österreichs Secession (Hg.) Ver sacrum. Mittheilungen der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs, 1. Jg. Sonderheft, o. S.
Dieser poetische Kerzenhalter, ein frühes Beispiel für Wiener Jugendstil-Bronze, zeigt eine liegende Figur, die sich sanft um den Kerzenhalter schmiegt und in einer Hand eine Mohnblume hält. Symbolik, Introspektion und subtile Erotik vereinen sich in einem Werk, das die traumhafte, introspektive Welt des Jugendstils widerspiegelt.
Der gebürtige Tiroler Gustav Gurschner (Mühlendorf am Inn, Deutschland 1873 – 1971 Wien) war einer der bekanntesten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er war Gründungsmitglied der Wiener Secession und langjähriger Präsident des Künstlerverbandes österreichischer Bildhauer. Da er mehrere Jahre in Paris lebte, kann man in seinem charakteristischen, naturbezogenen Stil einen deutlichen französischen Einfluss erkennen. Durch sein außerordentliches Talent und seine umfassende künstlerische Bildung schuf er eine Vielzahl an Denkmälern und Portraits, unter anderem den Königsobelisken in Veszprém, 1908, das Kaiserdenkmal von Hohenelbe vor 1916 oder ein Bildnis Königs Eduard VII. von England.
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