Ölgemälde „Am Ufer”, Alois Hans Schram (1864-1919), um 1901
Katalog der Herbst-Ausstellung Künstlerhaus, Wien 1901, S. 28.
Alois Hans Schram wurde 1864 in Wien geboren und war ein Porträt-, Historien- und Dekorationsmalern der Zeit um 1900. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien unter anderem bei Hans Makart und Josef Matthias Trenkwald und erhielt früh mehrere Auszeichnungen, darunter den Füger-Preis sowie ein Staatspreisstipendium für einen Aufenthalt in Rom.
Nach einer vom Jugendstil geprägten Phase entwickelte er sich zu einem bedeutenden Vertreter des späten Neobarock in Österreich. Besonders bekannt sind seine allegorischen Friese im Wiener Parlament, sowie seine Deckengemälde im Festsaal der Neuen Hofburg. Schram war Mitglied des Wiener Künstlerhauses und starb 1919 in seiner Heimatstadt Wien.
Unter dem dichten Blätterdach entfaltet sich eine stille, beinahe entrückte Uferszene: Drei Frauen ruhen am Wasser, umgeben von schimmerndem Grün und zart einfallendem Licht. Die weißen Gewänder und die fein gemalten Blumen verleihen der Komposition eine poetische, traumhafte Atmosphäre zwischen Naturidylle und allegorischer Erzählung.
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